Tham Bun

 

Tham Bun – Pluspunkte für´s nächste Leben. Tham Bun bedeutet in der Übersetzung gute Taten verrichten. Gute Taten im Leben werden im nächsten Leben mit belohnt. Schlechte selbstverständlich bestraft. Das die Thais nun sehr gläubig sind und nach einen guten Leben streben versuchen sie täglich Pluspunkte zusammeln.

 

Vieles ist in den Alltag verankert. Im folgenden möchte ich euch einige Beispiele dafür nennen womit sie die Thais Pluspunkte für die Wiedergeburt sammeln:

- einen Sohn zur Mönchsweihe zu geben ist eine der verdienstreichsten Taten. Auf Grund der Dankbarkeit die, die Kinder den Eltern auf Lebenszeit zu zollen haben ist es für viele Söhne eine Pflicht den Eltern diese Punkte zukommen zu lassen.

- Jeden morgen machen sich die Mönche auf den Weg um Spenden zu sammeln die in der Regel aus Lebensmitteln und Gerichten bestehen.

- An Staturen von Buddha und verehrten Mönchen werden dünne Goldplättchen geklebt.

- Das berühmte Tiere frei lassen. Darum sieht man oft besonders vor Tempeln aber auch sonst an vielen Orten in Thailand Händler die in kleinen Käfigen Vögel und andere Tiere haben. Die kann man kaufen um sie dann frei zu lassen. Das ist aber eine zweischneidige Sache da diese Tiere oft nur gezüchtet wurden und in Freiheit nicht überleben können und verenden. Im besseren Fall sind sie dressiert und kommen zum Besitzer zurück.

- An Buddha – Tagen wird nur vegetarisch gegessen.

- Almosen an Bettler geben.

- Spenden an Tempel.

- Spenden an Wohltätige Organisationen.

Opfergaben an Schreine, Tempel, Räume oder Orten wo Geister erwartet werden in Form von Blumen, Obst und anderen Dingen.

{tab=Mönche}

Die Mönche sind die Stellvertreter Buddha´s auf Erden. In der Tradition war es so das jeder buddhistische man drei Monate seines Lebens in den Mönchsstand geht. Heute ist es wohl in erster Linie aus Dankbarkeit den Eltern gegenüber. Da wenn ein Sohn Mönch wird es für die Eltern massig Pluspunkte (Tham Bun) für das nächste Leben gibt.

Ein anderer wichtiger Faktor ist das viele arme Familien in den ländlicheren Gegenden einfach nicht das Geld für eine gute Schulbildung haben. In den Tempeln haben die Söhne dieMöglichkeit zu lernen. Frauen dürfen Mönche nicht Berühren.



Weiterhin müssen Mönche sich an 227 Regeln halten. Einige davon sind:

- keine Menschen oder Tiere zu töten

- kein Geschlechtsverkehr

- keine art des Rauchens

- sich nichts zu borgen oder zu leihen

- zwischen Mittag und dem nächsten morgen nichts zu essen

- nicht übermässig zu essen

- seinen Nächsten nicht zu richten

- Frauen nicht genussvoll zu betrachten

- Keiner Musik oder Theatervorstellung beizuwohnen

- Weder Perfüm noch Öl zu benutzen

- Nicht mit magischen oder spirituellen Errungenschaften prahlen

- Keine Waffen zu besitzen

- Keine Freundschaften mit Laien zu knüpfen um Almosen zu bekommen

- Nichts zu tun das nicht der Religion dient

- Nicht höher sitzen oder schlafen als höhergestellte Mönche

- Nicht den Eigentum von anderen begehren

- Nicht neben einer Frau sitzen

- Haare, Bart und Augenbrauen müssen Komplet abrasiert sein

- Nichts zu kaufen oder zu verkaufen

- Kein Geld, Gold, Silber, zu berühren.

Wobei der letzte Punkt heute kaum praktikabel ist und man häufig Mönche sieht die auch mal in einem Shop mit etwas Kleingeld eine Flasche Wasser Kaufen.