Mönche in Thailand

Die Mönche sind die Stellvertreter Buddha´s auf Erden. In der Tradition war es so das jeder buddhistische man drei Monate seines Lebens in den Mönchsstand geht. Heute ist es wohl in erster Linie aus Dankbarkeit den Eltern gegenüber. Da wenn ein Sohn Mönch wird es für die Eltern massig Pluspunkte (Tham Bun) für das nächste Leben gibt.

Ein anderer wichtiger Faktor ist das viele arme Familien in den ländlicheren Gegenden einfach nicht das Geld für eine gute Schulbildung haben. In den Tempeln haben die Söhne die Möglichkeit zu lernen. Frauen dürfen Mönche nicht Berühren.


Weiterhin müssen Mönche sich an 227 Regeln halten. Einige davon sind:


- keine Menschen oder Tiere zu töten
- kein Geschlechtsverkehr
- keine art des Rauchens
- sich nichts zu borgen oder zu leihen
- zwischen Mittag und dem nächsten morgen nichts zu essen
- nicht übermässig zu essen
- seinen Nächsten nicht zu richten
- Frauen nicht genussvoll zu betrachten
- Keiner Musik oder Theatervorstellung beizuwohnen
- Weder Perfüm noch Öl zu benutzen
- Nicht mit magischen oder spirituellen Errungenschaften prahlen
- Keine Waffen zu besitzen
- Keine Freundschaften mit Laien zu knüpfen um Almosen zu bekommen
- Nichts zu tun das nicht der Religion dient
- Nicht höher sitzen oder schlafen als höhergestellte Mönche
- Nicht den Eigentum von anderen begehren
- Nicht neben einer Frau sitzen
- Haare, Bart und Augenbrauen müssen Komplet abrasiert sein
- Nichts zu kaufen oder zu verkaufen
- Kein Geld, Gold, Silber, zu berühren.
Wobei der letzte Punkt heute kaum praktikabel ist und man häufig Mönche sieht die auch mal in einem Shop mit etwas Kleingeld eine Flasche Wasser Kaufen.